Lösung

Visualisieren mit Holzfiguren

*Unbeauftragte und unbezahlte Werbung.

Ich erzähle dir ein kurzes Fallbeispiel aus meiner Praxis, mit welchen Holzfiguren ich arbeite und was ich im Coaching mit ihnen erreichen will.

Kurzes Fallbeispiel

Die Leiterin einer Einrichtung ist unter anderem wegen der „nervigen und endlosen Diskussion mit einer und um eine Mitarbeiterin“ bei mir im Coaching. Ich lade sie ein, aus ihrer Sicht die aktuelle Situation mit Holzfiguren nachzustellen. (Das Beitragsbild ist ein Beispiel und nicht dem Coaching entnommen.)

Im Verlauf findet sie u.a. heraus: Sie hat anfangs eine bestimmte Person „nicht auf dem Schirm“. Diese mischt sich, „obwohl es sie nichts angeht“, immer wieder in die Diskussion ein und erschwert die Situation. Eine weitere Person hat zwar offiziell nicht die Leitung, doch sie beeinflusst durch ihre langjährige Zugehörigkeit maßgeblich das Geschehen und die Stimmung.

Durch den Aufbau bekommt die Coachee schnell Klarheit über die Situation und kann die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten durchspielen.

Welche Holzfiguren?

Ich habe mich seinerzeit für jene im INSZENARIO® Set Compact* von Gunter König entschieden. Gekauft habe ich sie im Shop der OWB Oberschwäbische Werkstätten gGmbH* in Sigmaringen.

Nach meiner Erfahrung erklären sie sich selbst, laden schnell zum spielerischen Umgang ein und lassen viel Spiel-Raum:

  • 9 Farben (rot, gelb, grün, blau, grau, violett, natur, schwarz, weiß), drei Größen, „Mann / Frau“ bzw. „Mädchen / Junge“
  • Ohne Gesicht oder Haare, extra Arme und Beine
  • Mit gleicher Vorder- und Rückseite
  • Aus Holz gefertigt, sehr angenehme Haptik
  • Plus Zusatzmaterial (Anleitung, Klötze, Hafties zur Beschriftung)

Die Figuren gibt es auch einzeln, in weiteren Farben und aus Pappe.

Was erreiche ich damit?

Wenn es konkret um Personen (wie oben) oder um das „Innere Team“ geht, erarbeiten wir durch den Aufbau der Figuren und das Gespräch darüber:

  • Einen Überblick über die beteiligten Personen
  • Klarheit über Strukturen, Hierarchien, Beziehungen, Verbindungen, Nähe und Distanz etc.
  • Mögliche Optionen durch das Betrachten der Situation aus verschiedenen Blickwinkeln
  • Mögliche Konsequenzen durch das Bewegen, Umbauen, Verändern und Ergänzen der Darstellung (Was passiert, wenn …? Wen oder was brauchst du, damit …? Wir tun mal so, als ob … )

Ich ergänze ggf. anderes Material und die Darstellung wird am Ende fotografiert.

Hast du Lust bekommen, die Figuren auszuprobieren oder herauszufinden, wie du sie zielführend in deinem Bereich einsetzen kannst? Dann melde dich gern mit dem Stichwort „Holzfiguren“ bei mir.

Bild: privat

Lästiges Thema auf dem Tisch? 9 „Anpackhemmer“ + 9 Lösungen

Du hast ein immer wiederkehrendes Thema auf dem Tisch, das dich nervt und kommst nicht in die Gänge? Ich verrate dir neun Blockaden, die mir Leiter*innen, Führungskräfte und Chefs nannten. Hole dir danach meine Tipps dazu.

Die 9 häufigsten Begründungen sind:

  1. Ich habe keine Zeit, der Tag ist so schon übervoll.
  2. Ich habe keine Lust, mir noch mehr aufzuhalsen.
  3. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.
  4. Ich weiß nicht, wer mir weiterhelfen könnte.
  5. Ich weiß nicht, was ich konkret tun oder anders machen kann.
  6. Ich habe schon so viel ausprobiert, das hat alles nichts gebracht.
  7. Ich habe Angst, etwas falsch zu machen oder zu scheitern.
  8. Es ist mir zu anstrengend und kostet mich Kraft, die ich nicht (mehr) habe.
  9. Ich habe Angst, dass sich die Mitarbeiter*innen gegen mich stellen.

Das kannst du tun:

1. Ich habe keine Zeit, die Tage sind eh schon übervoll.

Mein Tipp: Wir alle haben 24 Stunden Zeit pro Tag. Die Frage ist, wie ich die Zeit nutze, die mir zur Verfügung steht, Stichwort: Zeitmanagement. Sortiere nach dem „Eisenhower-Prinzip“ wichtige und dringende Aufgaben und versuche, sinnvolle Prioritäten zu setzen.

2. Ich habe keine Lust, mir noch mehr aufzuhalsen.

Mein Tipp: Das klingt mir nach tiefem Frust, ganz nach dem Motto „Ich bin hier eh immer der Depp.“ Überprüfe, ob deine Aussage so stimmt und achte darauf, ob alle Aufgaben wirklich „deine“ sind. Beantworte dir in einer stillen Minute ehrlich die Frage, ob du noch einen Sinn in deiner Arbeit siehst.

3. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.

Mein Tipp: Heißt das, dass dir der „Berg“ riesig vorkommt und du den Überblick verloren hast? Dann schreibe erst einmal alle Gedanken auf kleine Zettel oder Karteikarten, die dir zu deinem Thema durch den Kopf gehen. Versuche dann, sie in kleine Stapel zu sortieren und so einen Überblick zu bekommen. Fange mutig mit dem nahe liegendsten, kleinsten oder einfachsten (Mäuse-)Schritt an.

4. Ich weiß nicht, wer mir weiterhelfen könnte.

Mein Tipp: Recherchiere im Internet, gehe dein Netzwerk durch oder spreche andere darauf an, ob sie eine Empfehlung für dich haben. Oder melde dich bei mir.

5. Ich weiß nicht, was genau ich tun oder anders machen soll.

Mein Tipp: Formuliere deine Frage konkret und stelle sie im Kollegenkreis oder in einem Forum. Oder frage bei mir gezielt nach Informationen.

6. Ich habe schon so viel ausprobiert, das hat alles nichts gebracht.

Mein Tipp: Es ist verständlich, dass du resignierst. Vermutlich hat dir nur die richtige Person oder der zielführende Impuls gefehlt. Gib dem Ganzen noch einmal eine Chance, bespreche dich mit mir und versuche es ein letztes Mal.

7. Ich habe Angst, etwas falsch zu machen oder zu scheitern.

Mein Tipp: Mache dir klar, dass es keine zu 100% richtige Entscheidung gibt und verabschiede dich von „perfekt“. Fehler machen gehört zum Leben dazu. Du kannst aus ihnen lernen und dich so weiterentwickeln.

8. Es ist mir zu anstrengend und kostet mich Kraft, die ich nicht (mehr) habe.

Mein Tipp: Es ist wichtig, mit seinen Kräften hauszuhalten und Aufgaben auch einmal nicht zu übernehmen. Überlege dir genau, wer oder was dir deine Kraft raubt und wo bzw. wie du „auftanken“ kannst. Dann hast du auch bald wieder die nötigen Ressourcen, um dein Thema anzugehen.

9. Ich habe Angst, dass sich die Mitarbeiter*innen gegen mich stellen.

Mein Tipp: Das heißt im Umkehrschluss, dass du dir in deiner Position nicht sicher bist. Hole dir professionelle Unterstützung bei mir oder einem Mentor/einer Mentorin, damit du deine Rolle selbstsicher, kompetent und souverän ausfüllen kannst.

Und? Hast du dich in einem der Punkte wiedererkannt? Weißt du, was dich persönlich vom „Thema anpacken“ abhält? Schreibe mir oder buche ein kostenfreies Erstgespräch. Dann können wir herausfinden, was du für deine Arbeit brauchst und wie ich dir konkret weiterhelfen kann.

Damit du die Blockade(n) überwindest und leicht und zuverlässig in´s TUN kommst.

Bild von dashadima auf Fotolia / Adobe Stock

Christine Kiunke
Bergstraße 5
91301 Forchheim

christine@kiunke-coaching.de
Telefon: 09191 / 621 905
Mobil:     01771 / 468 842

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