Kommunikation

Von Anmeldung bis Ziel: 26 hilfreiche Infos zu meinen VHS-Kursen

In wenigen Tagen beginnt an der VHS Erlangen das Sommersemester 2020. Seit 2009 bin ich dort als Kursleiterin tätig und immer noch mit Begeisterung dabei. Dieses Mal biete ich folgende zwei Kurse an:

Nähere Informationen und die Links zur einfachen Online-Anmeldung findest du auch unter Kurse & Co.

Ich freue mich auf dich.

Gleichzeitig nutze ich die Gelegenheit und beantworte die häufigsten Fragen, die mir schon oft zu den Kursen gestellt wurden.

26 Antworten von A bis Z:

  • Anmeldung:     Die Anmeldung ist online, schriftlich oder persönlich bei der VHS Erlangen, Friedrichstr. 17, 91054 Erlangen möglich.
  • Anrede:     Zu Beginn des Kurses besprechen wir, wie wir es mit der Anrede halten wollen: Sind wir per Sie, per du oder im Arbeits-du, das nur für den Kurs gilt?
  • Bistro:     Dieses findest du im Innenhof der VHS. Dort gibt es fast alles, was du zur Stärkung brauchst, von kalten und warmen Getränken bis zu warmen Snacks.
  • Datenschutz:     Sowohl während der Anmeldung als auch im Kurs selbst legen wir höchsten Wert auf den sorgfältigen Umgang mit deinen persönlichen Daten.
  • Fragen:     Solltest du eine Frage zur Organisation meines Kurses haben, wende dich bitte an Regina Schreiber, meine Fachbereichsleiterin an der VHS. Solltest du eine Frage zum Ablauf oder Inhalt meines Kurses haben, wende dich bitte per E-Mail oder über den Buchungsbutton an mich.
  • Gruppe:     Die Größe der Gruppe ist meist beim Kurs angegeben und so gewählt, dass ein optimales Arbeiten zum Thema gewährleistet ist. Von den Teilnehmer*innen weiß ich vor Beginn nur den Namen.
  • Harmonie:     s. Konflikt
  • Idee:     Solltest du eine Idee für einen Kurs haben, melde dich gern per E-Mail oder über den Buchungsbutton bei mir. Wenn du im Kurs eine Idee hast – nur her damit.
  • Kamera:     Wenn es das Thema bereichert, ist eine Kamera sicher ein tolles Hilfsinstrument. Bei mir ist sie nicht im Einsatz. Beiträge auf dem Whiteboard oder Flipchart kannst du natürlich abfotografieren.
  • Konflikte:     Sie gehören zum Leben dazu. Sollte es im Kurs zu Unstimmigkeiten kommen, greife ich diese auf und ermögliche es euch, das Thema angemessen zu klären.
  • Krankheit:     Solltest du am Kurstag krank sein, gibt es leider keine Möglichkeit, das Versäumte nachzuholen. Sollte ich am Kurstag ausfallen, wirst du so schnell als möglich informiert und der Kurs wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
  • Laune:     Komme so in den Kurs, wie es dir gerade geht, auch wenn du (noch oder schon wieder) müde oder nicht so gut drauf bist. Die Gruppe und ich, wir halten das aus.
  • Leitung:     Ich bin Sozialpädagogin, wie du weißt und leite seit über 30 Jahren Gruppen. Angenehme Stimmung in der Gruppe, die Einhaltung der Regeln, sie arbeitsfähig zu machen und zu halten ist mein erklärtes Ziel. Bisher habe ich es immer erreicht. Teilnehmer*innen sagen dann in der ersten Pause: „Es fühlt sich an, als würden wir uns schon ewig kennen.“
  • Mitarbeit:     Die Kurse leben von der aktiven Mitarbeit und Beteiligung der Teilnehmer*innen. Dafür gibt es viel Spielraum und demzufolge keine identischen Kurse.
  • Mut:     Ja, es braucht manchmal Mut, sich in eine Gruppe mit fünf, sechs oder neun fremden Menschen zu begeben. Solltest du Bedenken haben, sprich mich gern darauf an. Ansonsten hat sich bisher das Quentchen Mut noch für alle Teilnehmer*innen gelohnt.
  • Pausen:     Je nach Länge des Kurses machen wir angemessen Pause und sprechen dies gemeinsam ab.
  • Praxis:     Es ist mir ein Anliegen, Wissen, Tipps und Tricks aus der Praxis für die Praxis weiterzugeben. Zudem greife ich die praktischen Erfahrungen, Fragen und Beispiele der Teilnehmer*innen auf.
  • Qualität:     Die Aktualität und hohe Qualität meiner Kurse halte ich durch Fortbildungen, Selbststudium und Intervision.
  • Regeln:     Zu Beginn des Kurses einigen wir uns auf die wichtigsten Regeln und klären, wie wir miteinander umgehen wollen.
  • Spaß:     Arbeiten und lernen geht viel leichter, wenn es Spaß macht. Deshalb darf es in meinen Kursen auch gern einmal fröhlich zugehen.
  • Themen:     Es gibt eine klare Struktur, ein Ziel und einen „roten Faden“. Ein vorgefertigtes, enges Konzept gibt es nicht. Das ermöglicht es, dass Themen und Fragen der Teilnehmer*innen aufgegriffen und auf Wunsch bearbeitet werden können.
  • Theorie:     Manchmal ist es wichtig oder interessant, den theoretischen Hintergrund zu verstehen. Dann ergänze ich diesen. Ansonsten gibt es so viel Theorie als nötig und so viel Praxis als möglich.
  • Übungen:     Übung macht den Meister, sagt das Sprichwort. Deshalb ist es mir so wichtig, dass wir im Kurs in die Umsetzung gehen und etwas TUN und nicht nur dasitzen und reden. Der geschützte Rahmen und meine Anleitung sind ideal, um etwas auszuprobieren und zu lernen.
  • Verschwiegenheit:     Dieses Thema spreche ich zu Beginn des Kurses an und verpflichte die Teilnehmer*innen darauf, dass alles Persönliche im Raum bleibt und nicht nach draußen getragen wird.
  • Vorkenntnisse:     In der Regel brauchst du dich nicht vorzubereiten oder besondere Vorkenntnisse. Solltest du sie brauchen, steht es beim Kurs dabei.
  • Ziel:     Es ist hilfreich, wenn du dir vor dem Kurs klar machst, was dein Anliegen ist oder was du mit dem Kurs erreichen willst und was du dir von mir, den Teilnehmer*innen und dem Inhalt wünschst.

So, das ist doch umfangreicher geworden als ich dachte. Sollte dir dennoch ein wichtiger Punkt in der Aufzählung fehlen, melde dich doch bei mir per E-Mail oder über den Buchungsbutton. Vielen Dank.

Ich freue mich darauf, dass wir uns in einem der Kurse persönlich kennen lernen. Alles Gute und bis dahin!

GESPRÄCHE FÜHREN – KONSTRUKTIV UND GELASSEN

Ich freue mich auf diesen Tagesworkshop mit Leiter*innen und Mitarbeiter*innen in Wald- und Naturkindergärten, den ich im Rahmen der 14. Tagung des Landesverbandes Bayern halten werde.

Wenn Sie zum Thema Gesprächsführung eine Frage haben, melden Sie sich einfach per E-Mail oder über das Buchungstool.

Ich antworte Ihnen innerhalb von 24 Stunden und freue mich darauf, Sie kennen zu lernen.

Ergänzend empfehle ich Ihnen meinen Blogbeitrag:

Von Anmeldung bis Ziel: 26 hilfreiche Infos zu meinen VHS-Kursen

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KOMMUNIKATION FÜR FRAUEN – 5 x AM FREITAG ABEND

Termine: 23.10., 13.11. und 04.12.20, 15.01. und 05.02.21, jeweils 18 – 21 Uhr.  

| KLARHEIT – FREUDE – SELBSTVERTRAUEN |

Im Mittelpunkt stehen kurze, theoretische Inputs und die praktische Anleitung der Dozentin, das Ausprobieren und Üben verschiedener Situationen in Rollenspielen und das moderierte Gespräch in der Gruppe.

Themen: Gespräche führen, Kommunikationsstile, Körpersprache, persönliche Stärken, innere Haltung, Wirkung, Missverständnisse erkennen und vermeiden, mit Emotionen umgehen, Standpunkt vertreten, sich Gehör verschaffen, Grenzen klären. Sie werden eng mit den Teilnehmerinnen abgesprochen.

Verbessern Sie spielerisch und leicht Ihr Kommunikationsverhalten und genießen Sie Ihr neues Selbstbewusstsein.

Der Kurs ist bestens geeignet für weibliche Fach- und Führungskräfte jeglicher Branche, sowie für Wiedereinsteigerinnen in den Beruf. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Kleingruppe, max. 8 Teilnehmerinnen.

Wenn Sie mehr zu meiner Kursarbeit erfahren möchten, empfehle ich Ihnen diesen aktuellen Blogbeitrag:

Von Anmeldung bis Ziel: 26 hilfreiche Infos zu meinen VHS-Kursen

Sie wissen nicht so recht, ob der Kurs das Richtige für Sie ist?

Schreiben Sie mir eine E-Mail oder buchen Sie ein persönliches Gespräch mit mir.

Ich freue mich auf Ihre Frage und antworte Ihnen so schnell als möglich.

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SMALL TALK – LEICHT UND LOCKER

Small Talk ist für Sie wichtig, aber so gar nicht Ihres? Hier steht das Ausprobieren und Üben im Mittelpunkt, die Gruppe wird Sie tatkräftig dabei unterstützen. Dazu bekommen Sie viele praktische Tipps und hilfreiche Informationen. So werden Sie schnell an Sicherheit und Leichtigkeit gewinnen und die nächste Gelegenheit mit Bravour meistern.

Wenn Sie mehr zu meiner Kursarbeit erfahren möchten, empfehle ich Ihnen diesen aktuellen Blogbeitrag:

Von Anmeldung bis Ziel: 26 hilfreiche Infos zu meinen VHS-Kursen

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Das Vier-Ohren-Modell: 12 Punkte, die du wissen solltest

Für mich steht nicht im Vordergrund, dass du die komplette Theorie dazu auswendig kennst und aufsagen kannst. Viel wichtiger ist mir, dass du weißt, worum es geht und was dir das Modell im Alltag bringt.

Deshalb nenne ich dir die 12 Aspekte, die, meiner Erfahrung nach, bei dir auf jeden Fall hängen bleiben sollten.

7 Fakten

  1. Das „4-Ohren-Modell“ heißt auch Kommunikationsquadrat oder Nachrichtenquadrat.
  2. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und beschreibt die vier Seiten einer Nachricht.
  3. Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun hat es entwickelt. Er ist Jahrgang 1944 und lebt aktuell noch.
  4. Das Modell beschreibt, dass es bei einer Nachricht einen „Sender“ mit „vier Schnäbeln“ und einen „Empfänger“ mit „vier Ohren“ gibt.
  5. Beide werden jeweils auf vier Ebenen bzw. Seiten gleichzeitig wirksam: der Sachebene, der Selbstkundgabe, der Beziehungsseite und der Appellseite.
  6. Vermutlich das beliebteste Beispiel dazu ist die Frage: „Was ist das Grüne in der Suppe?“
  7. Wenn der Empfänger antwortet, wird er zum Sender (mit vier Schnäbeln) und der vormalige Sender wird zum Empfänger (mit vier Ohren).

2 Erkenntnisse

  1. Was ich sage, kann bei der anderen Person ganz anders ankommen / kann diese ganz anders auffassen, als ich es gesagt oder gemeint habe.
  2. Was ich höre, kann bei mir ganz anders ankommen / kann ich ganz anders auffassen, als es die andere Person gesagt oder gemeint hat.

3 Tipps

  1. Wenn du dir bei einer Nachricht nicht sicher bist, ob du sie richtig verstanden hast, kannst du das Gehörte in deinen Worten zusammenfassen: „Verstehe ich dich richtig, dass …“ oder „Meinst du damit, dass …“ etc.
  2. Oder du kannst zurückfragen: „Wie bitte?“, „Wie meinst du das?“, „Was heißt das?“ oder „Was verstehst du unter … ?“
  3. Wenn du noch mehr zu dem Thema wissen willst, kannst du auf der Institutsseite des Erfinders, Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun, alles zum Original-Vier-Ohren-Modell nachlesen. Es wird dort ausführlich und praxistauglich erklärt.

Wie ist deine Erfahrung mit dem Modell? Konntest du es schon erfolgreich einsetzen? Schreibe es mir, wenn du magst, in einem Kommentar. Im Voraus vielen Dank.

Vielleicht interessiert dich in dem Zusammenhang auch mein Blogartikel: Drei Beispiele – Wie Missverständnisse entstehen und was hilft.

Bild von thịnh nguyễn xuân auf Pixabay

Drei Beispiele: Wie Missverständnisse entstehen und was hilft

Wir gehen oft davon aus, dass die Anderen die gleiche „Definition“ von Begrifflichkeiten oder den gleichen Standpunkt zu einem Thema haben wie wir selbst. Dem ist aber nicht immer so, wie meine kurzen Beispiele gleich zeigen werden.

Drei wichtige Erkenntnisse:

  1. Mag ein Begriff oder Thema noch so alltäglich, selbstverständlich oder banal sein: Mache dir klar, dass es dazu unterschiedliche Sichtweisen geben kann, die sich nicht mit deiner decken.
  2. Es ist wichtig, sich – immer wieder – zu vergewissern, ob wir vom Gleichen ausgehen oder über das Gleiche reden.
  3. Der Austausch darüber hilft, Missverständnisse aufzudecken und zu vermeiden.

Klopapier, Uhr und Handy – meine drei Beispiele

Beispiel 1: Rolle rückwärts

In einem Workshop geht es hoch her. Acht Frauen diskutieren und versuchen sich gegenseitig zu überzeugen, dass es genau so sein müsse und nicht andersherum.

Um zu verdeutlichen, wie Missverständnisse entstehen können, hatte ich mich mit einer Rolle Toilettenpapier vor die Gruppe gestellt. Die beiden Zeigefinger dienten links und rechts als Rollenhalter, einige Blätter waren abgerollt. Ich stand nur da und sagte nichts.

Fragende Blicke der Teilnehmerinnen. „Was wird das jetzt?“ fragte Jemand. „Keine Ahnung, eine Kunstinstallation vielleicht?“ Sie grübelten und rätselten eine ganze Weile, bis eine Frau meinte: „Ist doch egal, was das darstellen soll, sie hängt ja eh verkehrt herum.“

Nach einem kurzen Moment der Stille brach eben jene Diskussion los, die ich eingangs erwähnte. Wegen einer Papierrolle, die sich nach vorne oder, umgedreht, nach hinten abrollen lässt. Kaum eine hatte je darüber gesprochen und jede war davon ausgegangen, dass es „alle“ so machen würden wie sie selbst. (Eine gab zu, sie würde die Rolle auf fremden Toiletten umdrehen, wenn sie „verkehrt herum“ hängt. Doch das nur am Rand.)

Beispiel 2: Mittagszeit

Ich bespreche mit einer Kollegin, dass wir uns noch einmal wegen eines gemeinsamen Projektes zusammensetzen. „Ich komme morgen Mittag bei dir im Büro vorbei.“ sagt sie. „Alles klar!“ antworte ich ihr und freue mich auf die gemeinsame Arbeit.

Am nächsten Tag sehe ich zu, dass ich bis 12 Uhr mit meiner Arbeit fertig bin und warte auf meine Kollegin, die sicher jeden Moment kommt.

Es wird viertel nach 12*, halb 1, viertel vor 1 – keine Kollegin zu sehen. „Sie hat es wohl vergessen.“ denke ich. „Oder es ist ihr etwas dazwischengekommen. Oder sie steht im Stau. Doch wieso sagt sie dann nicht Bescheid?“

Langer Rede, kurzer Sinn: Sie kam um halb 2, was, im Gegensatz zu mir, ihrer Vorstellung von „Mittag“ entsprach.

Beispiel 3: Handy aus

Ein neuer Kurs an der VHS startet und wie immer bespreche ich mit den (hier 8) Teilnehmer*innen, wie wir miteinander umgehen wollen. Beim Thema „Handy“ meint Jemand ganz überzeugt: „Das brauchen wir nicht zu besprechen, das ist doch eh klar. Das Handy bleibt aus.“

Ich befrage jede einzelne Person und es kommen 8 verschiedene Meinungen dabei heraus. Von „Ist mir egal, ich habe kein Handy.“ über „Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, wie ich mit meinem Handy umzugehen habe.“ bis zu einem Mitarbeiter des THW (Technisches Hilfswerk), der an diesem Samstag Bereitschaft hat und mit dem Handy auf „laut“ im Kurs sitzt. Das Erstaunen über die Vielfalt der Meinungen ist groß.

*So heißt es für mich als Münchnerin. Die Franken hier sagen „viertel 1“. Auch gut geeignet für Missverständnisse :-).

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Christine Kiunke
Bergstraße 5
91301 Forchheim

christine@kiunke-coaching.de
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