Das Vier-Ohren-Modell: 12 Punkte, die du wissen solltest

Für mich steht nicht im Vordergrund, dass du die komplette Theorie dazu auswendig kennst und aufsagen kannst. Viel wichtiger ist mir, dass du weißt, worum es geht und was dir das Modell im Alltag bringt.

Deshalb nenne ich dir die 12 Aspekte, die, meiner Erfahrung nach, bei dir auf jeden Fall hängen bleiben sollten.

7 Fakten

  1. Das „4-Ohren-Modell“ heißt auch Kommunikationsquadrat oder Nachrichtenquadrat.
  2. Es ist ein Modell aus der Kommunikationspsychologie und beschreibt die vier Seiten einer Nachricht.
  3. Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun hat es entwickelt. Er ist Jahrgang 1944 und lebt aktuell noch.
  4. Das Modell beschreibt, dass es bei einer Nachricht einen „Sender“ mit „vier Schnäbeln“ und einen „Empfänger“ mit „vier Ohren“ gibt.
  5. Beide werden jeweils auf vier Ebenen bzw. Seiten gleichzeitig wirksam: der Sachebene, der Selbstkundgabe, der Beziehungsseite und der Appellseite.
  6. Vermutlich das beliebteste Beispiel dazu ist die Frage: „Was ist das Grüne in der Suppe?“
  7. Wenn der Empfänger antwortet, wird er zum Sender (mit vier Schnäbeln) und der vormalige Sender wird zum Empfänger (mit vier Ohren).

2 Erkenntnisse

  1. Was ich sage, kann bei der anderen Person ganz anders ankommen / kann diese ganz anders auffassen, als ich es gesagt oder gemeint habe.
  2. Was ich höre, kann bei mir ganz anders ankommen / kann ich ganz anders auffassen, als es die andere Person gesagt oder gemeint hat.

3 Tipps

  1. Wenn du dir bei einer Nachricht nicht sicher bist, ob du sie richtig verstanden hast, kannst du das Gehörte in deinen Worten zusammenfassen: „Verstehe ich dich richtig, dass …“ oder „Meinst du damit, dass …“ etc.
  2. Oder du kannst zurückfragen: „Wie bitte?“, „Wie meinst du das?“, „Was heißt das?“ oder „Was verstehst du unter … ?“
  3. Wenn du noch mehr zu dem Thema wissen willst, kannst du auf der Institutsseite des Erfinders, Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun, alles zum Original-Vier-Ohren-Modell nachlesen. Es wird dort ausführlich und praxistauglich erklärt.

Wie ist deine Erfahrung mit dem Modell? Konntest du es schon erfolgreich einsetzen? Schreibe es mir, wenn du magst, in einem Kommentar. Im Voraus vielen Dank.

Vielleicht interessiert dich in dem Zusammenhang auch mein Blogartikel: Drei Beispiele – Wie Missverständnisse entstehen und was hilft.

Bild von thịnh nguyễn xuân auf Pixabay.

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Christine Kiunke
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