Monat: September 2019

Mit 50 Impulsen zur Veränderung

*Unbeauftragte und unbezahlte Werbung.

„Vor über zwei Jahren war eine Freundin von mir bei dir im Coaching.“ erzählte mir eine Frau mittleren Alters kürzlich im Erstgespräch. „Sie war total begeistert, wie gut es ihr geholfen hat und empfahl mir, auch zu dir zu gehen. Diese Idee gefiel mir sofort. Die Situation in der Arbeit wurde ja von Quartal zu Quartal immer schlimmer für mich. Ich weiß gar nicht, wieso das jetzt so lange gedauert hat, bis ich endlich einen Termin bei dir buchte.“

Vielleicht hat es etwas mit dem Leidensdruck zu tun, der hoch genug sein muss, um etwas zu unternehmen oder zu verändern.

Erst mit dem 50. Impuls sei Veränderung möglich, sagt Coach Doug Stevenson.

Sabine Asgodom, die deutsche Managementtrainerin, Speakerin und Autorin hat eine etwas andere Erklärung. In einem ihrer Bücher* beschreibt sie eine interessante Begegnung mit ihrem Coaching-Kollegen Doug Stevenson. Im Verlauf des Gesprächs erzählt er ihr von folgender Studie:

„Der Mensch braucht etwa 50 Impulse, um etwas in seinem Leben zu verändern. (…) Vielleicht seien es auch nur 46 oder gar 52 Impulse, so genau wisse man das auch nicht. Aber solange der 42., 43. oder 45. Impuls noch nicht angekommen sei, könne der Mensch sein Vorhaben noch nicht anpacken. (…) Und wenn der 50. Impuls erreicht ist, dann ist es plötzlich ganz einfach.

Vieles kann ein Impuls sein: ein Erlebnis, ein Filmausschnitt oder Buch, ein Musiktitel, ein Gespräch, ein Bericht in den Medien oder ein Werbeplakat … 50 mal werden wir mit der Nase auf unser Thema gestoßen, bis es „klick“ macht und wir etwas unternehmen oder ändern (können).

Mir persönlich hilft dieses Studienergebnis, mit mir selbst oder meinem Gegenüber geduldiger zu sein, wenn es anscheinend nicht schnell genug geht mit dem „endlich“ dies oder jenes tun.

Der 50. Impuls im Coaching

Im Coaching gehört es für mich immer wieder zu den schönsten Momenten, wenn ich den entscheidenden 50. Impuls geben kann. Dann sehe ich es der oder dem Coachee deutlich an: Der Knoten ist aufgegangen und tatsächlich ist plötzlich alles ganz einfach.

In diesem Sinne wünsche ich dir ganz viele wundervolle Impulse und so oft als möglich (oder nötig) den 50ten.

P.S.: Ich bestelle meine Bücher bei Buch7.de*. Dort gehen 75% des Gewinns an soziale Projekte, ohne dass ich mehr bezahle.

*Sabine Asgodom: So coache ich – 25 überraschende Impulse, mit denen Sie erfolgreicher werden. Kösel-Verlag, München, ²2012, S. 83-84.

Bild von stockpics auf Fotolia / Adobe Stock

Edit: Artikel aktualisiert am 14.10.2019

WIRklichkeit #1: Der blinde Fahrgast

In dieser Serie erzähle ich kurze Geschichten aus dem Alltag, in denen das WIR eine wichtige Rolle spielt.

Vorgestern fuhr ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu einer Nachmittagsveranstaltung. In den Pausen führte ich mehrere angeregte Gespräche mit Kolleg*innen. Ich freute mich über wichtige Informationen, die wir austauschen konnten und das „Networking“. Echte WIR-Momente.

Zurück am Bahnhof traf ich auf einen der Kollegen. Er fuhr mit dem gleichen Zug nach Hause, ohne dass wir es voneinander wussten. Welch ein schöner Zufall! Wenige Augenblicke später sollten wir in einer Durchsage hören, dass wir wohl lange, sehr lange Zeit haben würden, uns zu unterhalten. Der Grund: In einem der nächsten Bahnhöfe brannte eine Lok. Alles stand für unbestimmte Zeit still, nichts ging mehr.

Gemeinsam

Wenige Schritte hinter uns stand ein junger Mann mit einem Blindenstock in der Hand. Er hielt sich am Geländer fest und lauschte angestrengt auf die Lautsprecherdurchsagen. Nach längerem Warten kam endlich unser Zug. „Ist das der Zug Richtung Leipzig?“ fragte der Blinde in die Runde. „Ja!“ antwortete mein Kollege. „Kommen Sie mit mir, ich bringe Sie zur Tür.“

Im Zug schauten wir uns in dem dichten Gedränge nach einem Sitzplatz für ihn um. Da rief eine junge Frau: „Hier ist ein Platz frei. Drehen Sie sich nach rechts, dann geht es eine Stufe hoch. Gut! Noch einen Schritt nach links und Sie können sich hinsetzen.“

Einige Stationen später wurde unsere Fahrt plötzlich beendet. Wir sollten aussteigen, hinunter zur Hauptstraße gehen und auf den Schienenersatzverkehr warten. Auch jetzt nahm sich Jemand des jungen Reisenden an und begleitete ihn in diesem fremden Terrain.

Schließlich konnte die Fahrt dann doch mit dem Zug fortgesetzt werden und die ganze Karawane stapfte wieder bergauf zum Bahnsteig. Immer hatte der Mann mit dem Blindenstock jemanden an seiner Seite, der ihn informierte und ihm half.

Nach fast drei Stunden (statt einer) kam ich wohlbehalten an meinem Heimatbahnhof an. Ich hoffe, dass die Fahrt für den blinden, jungen Mann mit so viel Unterstützung weiterging, wie er brauchte. Dann kam auch er sicher gut an seinem Zielbahnhof an.

#WIRklichkeit. #Danke.

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Die 8 besten Gründe für ein Coaching bei mir

Hier erfährst du kurz und knapp, was aus meiner Sicht für unsere Zusammenarbeit in einem Coaching spricht.

Braucht es Coaching?

„Coaching? Das braucht kein Mensch!“ Das gab mir vor vielen Jahren ein älterer Herr zur Antwort, als ich ihm erzählte, was ich beruflich mache. Er murmelte etwas von „neumodischem Zeug“  und verwies auf „früher“. Da hätte es das auch nicht gebraucht und die Leute hätten noch „miteinander g’redt“. Vielleicht kannst du ihn dir bildlich vorstellen, wie er so vor sich hin grantelte.

Ich war damals – und bin es bis heute – überzeugt von meiner Arbeit als Sozialpädagogin und Coach. Es begeistert und erfüllt mich immer wieder, wie sehr ich Menschen helfen kann. Möglicherweise finden sich in einer „offiziellen“ Coaching-Definition viele Argumente dafür (oder auch dagegen, siehe oben), sich coachen zu lassen.

Ich nenne dir hier meine 8 Top-Gründe (und einen Bonusgrund), ganz aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung, die für dich interessant sind:

8 besondere Gründe, die für ein Coaching bei mir sprechen:

1. Du stehst im Mittelpunkt.

Ohne Ablenkung und bei voller Verschwiegenheit, die ich dir garantiere.

2. Es geht um dein Ziel und den Weg dorthin.

Auch wenn es in deinem Kopf wirbelt – ich behalte das Geschehen und den „roten Faden“ im Blick.

3. Du suchst eine Lösung für ein konkretes Problem.

Ich gebe dir das nötige „Werkzeug“ und stelle dir die richtigen Fragen, sodass du deine (tragfähige) Lösung selbst entwickeln kannst.

4. Du drehst dich mit einem Thema im Kreis, sitzt im Grübel-Karussell fest.

Ich helfe dir, es zu stoppen, wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen und vorwärts zu gehen.

5. Du darfst dich zeigen, wie du bist und wie es dir gerade geht.

Ich nehme dich so an, fühle ein Stück weit mit dir und fange dich gegebenenfalls auf.

6. Du kannst deine Ideen, Bedenken, Zweifel, Überlegungen und Fragen ohne Scheu loswerden.

Ich verurteile dich nicht dafür und führe dich darüber zu deinen Ressourcen.

7. Du hast schon einiges ausprobiert, doch bei diesem einen, schwierigen Problem scheint es keinen Ausweg zu geben.

Mit meinem geschulten Blick von „außen“ sehe ich neue Zusammenhänge, Lösungsansätze und Möglichkeiten.

8. Du hast den Eindruck, dass du aus dieser Negativ-Spirale, in der du steckst, nicht mehr herauskommst.

Ich glaube fest daran, dass du alles in dir trägst, was du für eine Wendung zum Positiven brauchst und dass du eine gute Zeit vor dir hast.

Und hier noch ein Bonusgrund für dich:

Bei aller Ernsthaftigkeit und Anstrengung darf ein Coaching-Prozess auch Leichtigkeit haben und Spaß machen. Dafür sorge ich, versprochen.

Menschen kamen schon mit den unterschiedlichsten Fragen, Themen und Problemen zu mir in´s Coaching. Welche Grübelei lässt dich nachts nicht schlafen?

Erzähle mir davon in unserem persönlichen Erstgespräch. Ich freue mich auf dich.

Bild von Macrovector auf Fotolia / Adobe Stock

Christine Kiunke
Bergstraße 5
91301 Forchheim

christine@kiunke-coaching.de
Telefon: 09191 / 62 19 05
Mobil:     01784 / 07 92 18

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